CJD Mutter-Kind-Haus Malente
Im Rahmen des SGB XII und SGB VII bietet das CJD Mutter-Kind-Haus Malente Hilfeformen mit unterschiedlichen Schwerpunkten an:
In der stationären Betreuung wendet sich das Angebot an minderjährige und volljährige Schwangere, erwachsene Mütter und Väter mit Kindern, die sich in einer psychischen, sozialen und/oder wirtschaftlichen Notlage befinden oder geistig eingeschränkt sind und daher in lebensbestimmenden Bereichen Hilfe benötigen.
Ziel der Arbeit ist es, den Frauen und Kindern in einem geschützten Lebens- und Wohnraum die nötige Unterstützung und Begleitung in der Alltagsgestaltung, der Kinderpflege und Kindererziehung zu geben. Die Mütter sollen langfristig zu einer selbständigen Lebensführung in einer eigenen Wohnung befähigt werden und eine stabile, emotionale Bindung zu ihren Kindern aufbauen. Unterstützt werden die jungen Frauen auch darin, Schule und Ausbildung zu beenden, Partnerschaften zu pflegen und mit einzubeziehen, Sozialkontakte und die Freizeit zu gestalten.
Sozialpädagogische Familienhilfe (SPFH)
Jetzt können alle Fertigkeiten und Kenntnisse, die während der stationären Phase erlernt wurden in eigenen Wohnräumen gelebt und umgesetzt werden. Die Präsenz einer Mitarbeiterin bietet der Familie in einer festgelegten Stundenzahl noch Hilfestellung an. Zentrales Ziel dieser Arbeit ist, das Selbsthilfe- und Problemlösepotential der Kinder und Eltern zu stärken und ihnen langfristig Unabhängigkeit von Unterstützung zu ermöglichen.
Das CJD bietet SPFH auch in Familien an, die nicht vorher im Mutter-Kind-Haus Malente wohnten.






Traumatisierte Kinder sollen einen sicheren Ort vorfinden sowie eine passgenaue Unterstützung erhalten. Aus diesem Grund startet das CJD ein bundesweites Traumaprojekt.
"Wir sind der Überzeugung, dass diese gemeinnützige Arbeit die aktive Förderung der Wirtschaft braucht und verdient", heißt es in einem Aufruf der Spitzenverbände der deutschen Wirtschaft zur Unterstützung des CJD.



